Seit dem 19. Jahrhundert hat sich der Begriff der Bildenden Kunst im deutschen Sprachraum für visuell gestaltende Kunstwerke durchgesetzt. Die bildende Kunst wird hierbei von anderen Künsten, wie etwa den darstellenden Künsten, der Literatur oder von der Musik abgegrenzt.
Kombinationen und Überschneidungen sind nicht auszuschließen. Die Baukunst, Bildhauerei, Malerei, Zeichnung und Grafik werden unter den Gattungen der bildenden Kunst aufgefasst. In dieser Übersicht werden Skulpturen, Gemälde und Zeichnungen näher betrachtet. Allgemein gilt, dass Zeichnungen ungefärbte oder nur leicht gefärbte Bilder sind. Man versteht darunter Motive, die häufig in vereinfachender Weise dargestellt sind. Die Konturen werden durch kräftige Linien und Striche hervorgehoben. Bei Zeichnungen handelt es sich meistens um Freihandzeichnungen, aber auch Lineale und Schablonen können zur Gestaltung verwendet werden.
Ein Gemälde dahingegen ist ein auf Leinwand unter Verwendung von Farben gemaltes Bild. Was ein Gemälde von einer Zeichnung abgrenzt, ist im Grunde die Farbmischung. Farben werden gewöhnlich gemischt, bevor sie auf das Medium aufgetragenen werden. Die Begrifflichkeiten sind im alltäglichen Sprachgebrauch jedoch auf Malen reduziert, obwohl die meisten Menschen eher zeichnen. Die Skulptur (lateinisch: sculptura) wird als dreidimensionales Kunstwerk definiert. Bildhauerei ist die Bezeichnung für die Tätigkeit dieser Künstler. In der Regel sind Skulpturen Werke aus Stein, Holz und Ähnlichem, die durch das Entfernen von Material geschaffen werden.